Projekt

Podiumsdiskussion

Am 12. Juni fand der vorläufige Höhepunkt des Projekts statt. Vor rund 50 Zuhörern diskutierten Schüler und geladene Experten die Chancen und Risiken der Genomeditierung.

 

 

Im Anschluss zeigten die SchülerInnen ihre eigens für diesen Anlass entworfenen Plakate.

Besuch im CeGaT

Um noch eine vertieften Einblick in die klinische Arbeit zu bekommen, stand Anfang Mai eine Fahrt nach Tübingen an. Frau Dr. Dr. Saskia Biskup nahm sich viel Zeit, um den SchülerInnen anhand von Fällen aus ihrer Arbeit als Ärztin die Möglichkeiten ihrer Methoden zu erklären. Mit einem Rundgang durch das Gebäude erhielten alle zudem einen Einblick in mögliche Berufsfelder. Die CeGaT war nach dem Helmholtz-Zentrum die zweite Forschungseinrichtung, die die SchülerInnen im Laufe des Projekts kennenlernten. Und erneut waren sie beeindruckt von der Arbeit der Menschen vor Ort und der Ernsthaftigkeit, mit der ihre Fragen aufgenommen, diskutiert und beantwortet wurden.

In den verbleibenden Wochen wird nun die Zeit für die Vorbereitung auf die Podiumsdiskussion im Juni genutzt werden.

 

Präsentationstraining

Da es nun nicht mehr allzu lange bis zur Podiumsdiskussion dauert und die SchülerInnen neben theoretischem auch praktisches Rüstzeug erhalten sollen, kam für zwei Tage Schauspielerin Susanne Engelhardt  in die Schule. Unter dem Motto „mach Dir das Podium zur Bühne“ wurden die SchülerInnen dafür sensibilisiert, auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten und sich einen Rahmen einzurichten, in dem sie trotz aller Nervosität in der Lage sind, ihre bestmögliche Leistung abzurufen.

Experteninterview

Im Februar fuhr eine kleine Delegation des P-Seminars zu Dr. Micha Drukker ins Helmholtz-Zentrum nach München. Ziel dieses Besuchs war ein Interview auf der Basis der in den vergangenen Wochen gewonnenen genetischen und ethischen Einsichten und Erkenntnisse. Kleine Impressionen dieses Interviews sind auf der Startseite in dem Trailer zu sehen, denn wir bei jedem Höhepunkt so war auch diesmal unser Münchner Filmteam mit vor Ort.

Zweite Theoriephase: Ethik

In den Wochen im Januar und Februar stand die Vermittlung der ethischen Fragen und Begrifflichkeiten im Vordergrund. Durch intensive Textarbeit und Rollenspiele fand eine Annäherung an eine Disziplin statt, in der nur wenige SchülerInnen auf Vorkenntnisse zurückgreifen konnten.

 

Ein für sie interessanter Szenenwechsel ergab sich durch die eigens für dieses Projekt ausgearbeitete Vorlesung über Habermas‘ „Die Zukunft der menschlichen Natur: auf dem Weg zu einer liberalen Eugenik?“, zu der Prof. Dr. Markus Rothhaar die SchülerInnen an die KU Eichstätt einlud. In der abschließenden Unterrichtseinheit war für die Lehrkräfte war eine besondere Entwicklung zu beobachten, hervorgerufen durch einen erzwungenen Perspektivwechsel. Sehr hartnäckig wurden nun Standpunkte verteidigt, die man bisher nicht vertreten hatte.

Erster Besuch einer Forschungseinrichtung: Das Helmholtz-Zentrum in München

Im Dezember fuhr das P-Seminar gemeinsam mit Prof. Dr. René Torkler, Dr. Kristina Klitzke und Dr. Katrin Pesch nach München. Dr. Micha Drukker hatte mit einer Kollegin ein Referat ausgearbeitet, durch das die SchülerInnen einen Eindruck von seiner Arbeit mit CRISPR Cas erhielten. Nach einer Zeit für Rückfragen präsentierte Dr. Drukker noch zwei seiner Labore.

Vorstellung des GENEDIS-Teams am Gabrieli-Gymnasium

Nachdem Frau Dr. Katrin Pesch den SchülerInnen erste Grundlagen vermittelt hat, war es im Oktober 2017 soweit: Es erfolgte ein erstes Aufeinandertreffen vom GENEDIS-Team der KU Eichstätt und den TeilnehmerInnen des P-Seminars. Nach einer offiziellen Begrüßung durch den Schulleiter Herrn O StD Adalhard Biederer erfolgte eine Vorstellungsrunde im Kursraum und ein Ausblick auf die spannenden anstehenden Wochen.